Autor Archive für Richard Duraj

20
Mar
10

er sie es

er sie es

kommt. kommt noch. so schwarze milch mädchen der frühe mix
getränke cola+seele; wenn diese nicht zur hand da schon zweiter
dritter vers, nehme er dich dorfjugend an adjektivisch betreuter
bushalte wir frajer an festtagen. die sonne positioniert sich sitzend
in unterschiedlichsten winkeln westlich auf unbestelltem, einsilbig
richtig orange, was. bringt nichts es ist bewölkt beim kübel aus
schütten streichhölzer streicheln. für das bäuerliche exterieur sorgt
links wie rechts die mythopoeia der rinder meist hübsch mit eutern
manchmal ohne. ölpreisgebunden stoße ich gas aus und auf ich
muss dann mal weiter jungs, lacht er vor einem quant gedanken
denn was bisher geschah: Schöne Unschuld, die // vom Lande, mit
den krachledernen an / und trägerlosen, dann unterm Geklirr /
später niedergesackt, wie sie sagt, / als alle andern. Als ein Kapell
meister // schon am Taktstock Urin / laufen lässt, und sie sich, ohne
ihn / anzusehn oder wenigstens umdrehn / dabei, einnässt, // schlugen
St. Katharinens Klöppel halb / elf und
ihr Maibaum, ihr Maibaum
/ flüchtig umrußt mit rötlich bleckenden / Emaillelöwenmäulern -
stand unweit // dieser Swastika aus zwischen den / Wimpeln Bier
bänken und plattelnden / Wolpertingern, – und Grünspan, ihr / Freier,
…………..und flammte auf.
mit freundlicher genehmigung von lars
schneider FAST FORWARD fummle an den sicherungen rum für
leser, du lieber, du kannst doch latein verrate was die mehrzahl von
curriculum vitae ist also für ebendiese unseren taste ich durch den
sicherungskasten bei gestundeter hotelzeit, damit aus duweißtschon
wasweißich ward. licht. geht doch, stolpernd zweiten schuh und um das
fürchten zu lehren ausgezogen lege ich den corpus d. schwer auch
obligatorisch neben mich. lese los schöne / unschuld, die // vom lande

30
Dez
09

weitaus

weitaus
danke Ts’ai Lun

schall- über jupiter (diese fette sichel, vereinzelte schlanke
zedern, sol, sag, da keine sterne, eden ist stück
werk oder) wellen an helmen. wir tasten nach schwarzem
eins zu vier zu neun zu – nach besseren implantaten

und rauch. auch hier schneiden sich die paralellen früher
als erwartet. mit dieser schwere nicht gerade euklidisch, weiter
im schriftlichen: …als 1 AE kommen wir nicht, weiter
nur           als alles \ auf dem papier

02
Nov
09

apotropäisches iii

apotropäisches iii

ich habe gänsehaut: also beil auf nacken geöffnet fortzucken
bei neunzig grad kelvin neunzig liter wasser gefieder gerupft
mosaik auf gebirgswiesen. diese gipfel kreuze winde haut kurz
flambiert ausnehmen. die reste fürn hund noch. nebel als rein
unmeteorologisches phänomen dringt weiter vor. direkt aus der
neunzehnten hektode. mit einem mindestmaß an naturpolemik
hinter einer raststätte an der a1 die schlagbäume (das bewusstsein
reicht grad zum abdichten) schatten stöcke hosen. ein knacken
zwischen büschen. diese sanftheit. endlich angekommen im idyll.
jemand wirft steine auf die fahrbahn hier; das bin ja dann wohl ich
diese außenbeleuchtung aus vollmond feuer kurzzeitig digital fest-
gehaltenen exotermen reaktionen. gefühlen. hat jeder. und grillen
in gitarren, der gesang dabei, ich lege holz nach: killing fields
unter hundert und weniger watt, für ein foto für newsweek, spätere
liveübertragungen. genug schädel gleich ungezählte jahre hamlet-
kitsch, das elektromagnetisch abgelenkte aufs glas geschossene,
nenne es hinreichend. das schwarzweißrauschen ist immer
akzeptabel. und gehe baden unterm wasserwerfer. denn wenn a
dann sowieso. ikarus. insekten. die wc-lichter hängen sich an sie
dran. ein gesicht ein spiegel eine lange nacht noch vor mir

02
Sep
09

apotropäisches ii

apotropäisches ii

der schädel angebrochen, die stirn. das kind dabei
was sonst, flaches der axt. provisorische aufhängung
hoch ein hals nach oben hin offen, flaschenzüge höher
aufgezogenes. dazu starkbier, dazu luftentweichen
bäume üben die umkehr der blätter vier mägen und
mehr meter darm auf den schubkarren. holzgehacktes
rückgrat ein schädel vor dem abzug, schädelfell penis
hörner alles das unverdaute in einen brunnen knochen
nach dem schaben fürn hund noch. wieder hinab: unterm
zahnarzt-escher, lichtgelenk. gebiss heraus gestemmt
teilweise. faules. gelacht wurde über reste geschabt
entlang der fußgängerzone ist’s keine endzeit, sondern
mittags. bei üblicher behauptung einer stadt sammelt
sich eis in den zwischenräumen. hanteln im rucksack
alles verdaut  was an brücken vor einem sturz zu haben
an inkontinentem der schaufenster der optiker mobilfunk-
betreiber eines biosupermarktes ist. jetzund eine bild
störung, wir bitten um verständnis. es wird. exil beantragt

04
Aug
09

apotropäisches i

apotropäisches i

tiefer gehängtes überland. leitungen, gleise. ein untergang
in halmen. weitere hinweise auf die jahreszeit folgen. hin-
gegen fehlen diese edlen wälder ringsum, nur der blaustich
horizontal brav aufgetragen. aktuell. gerendert. striemen in
händen die halten. ein schweinehals, kakophon. mit strick.
ein hammer als schmerzmittel. wies blut schwerkraftet
zum bogen zur schüssel das gewisse je ne sais quoi. ein aus-
(muskel wird fleisch) schnitt darunter: ums auge genau
am ohr. die zunge fürn hund noch. alle sinne verlieren
sich nachtens zwischen        und leerstelle, nach-
koloriert vorm satellitenfernsehen im sessel, al jazeera english
ein interview ein brandenburger tor. gedacht, die natur
gedichte lägen hinter mir. dementsprechend relevanteres:
anspielungen auf cervantes wo es nur geht. allein des klangs
wegen. ein zweckentfremdeter kinderwagen, schon einige
stunden richtung reichtum geschoben. lumpensammler, falsches
jahrhundert. von parkbank zu parkbank. farben der fassaden
verbleiben in der dämmerung. eine eingeschlagene scheibe
am kfz. zurück zur wohnung. reminiszensen an meine väter
in welchem kirchenverzeichnis. rührei mit hirn vom schwein




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